Das Wohnheim Hohburg ist ein schönes und individuelles Zuhause für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Ziel unserer Arbeit mit ihrem diakonischen Profil ist es, den von uns begleiteten Menschen eine weitestgehende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ein Höchstmaß an Integration zu ermöglichen.
Hohburg mit seinen ca.1.150 Einwohnern befindet sich im Muldetalkreis. Die landschaftlich reizvolle Umgebung des Dorfes wird seit über 150 Jahren auch als "Hohburger Schweiz" bezeichnet. Wurzen ist nur 10 km entfernt.
Unser Wohnheim
Die Arbeit der Herrnhuter Diakonie in Hohburg begann 1986. Aus dem ehemaligen Pfarrhaus wurde damals nach aufwändiger Sanierung zunächst ein Zuhause für 14 Menschen mit Behinderung. Dieses heutige Helfried-Kämpfe-Haus verfügt gegenwärtig über sechs Einzel- und acht Doppelzimmer. Im Jahr 2000 konnte das neu errichtete Herrnhuter Haus eingeweiht werden. Hier leben 30 Menschen in sechs Einzel- und zwölf Doppelzimmern.
2005 folgte die Gründung unserer ersten Außenwohngruppe für fünf Bewohner. Darüber hinaus verfügen wir über sechs Plätze in einer Wohntrainingsgruppe, die auf das Wohnen in einer Außenwohngruppe vorbereitet. Alle Zimmer in unseren Häusern sind mit persönlichen Einrichtungsgegenständen individuell gestaltet.
Arbeiten und Leben
In unserem Wohnheim ist für etwa vier Bewohnerinnen und Bewohner ein gemeinsamer Bezugsbetreuer da, der bei der Bewältigung der Dinge hilft, für die Hilfe benötigt wird. Die meisten unserer Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten in einer Werkstatt für Behinderte. Für diejenigen, die nicht in eine Werkstatt gehen können, bieten wir heilpädagogische Förderung in unserer internen Tagesstruktur an. Mehrmals wöchentlich kommen Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden zu uns.
Einmal monatlich finden in unserem Haus Andachten für Bewohner und Mitarbeiter statt. Besuche des Gottesdienstes werden in der benachbarten evangelischen Kirche ermöglicht.